Harnsteinzentrum Regensburg

PNL und miniPNL

PNL

Sind die Steine im Nierenbecken zu groß, so kommen minimal-invasive Verfahren zum Einsatz, deren Prinzip die Entfernung durch einen kleinen Schnitt (0,5-1cm) in der Flanke ist. Diese Verfahren bezeichnet man daher als Perkutane Nephrolitholapaxie (PNL). Bei Nierensteinen mit einem Durchmesser von mindestens 1cm oder multiplen Steinen kann dieses Verfahren eingesetzt werden. Die PNL bietet den Vorteil einer schnellen und sicheren kompletten Steinfreiheit.

Ablauf

Die PNL erfolgt im Rahmen eines stationären Aufenthaltes von wenigen Tagen. Der Eingriff beginnt durch eine Ultraschall-gesteuerte Punktion der Niere. Über einen Führungsdraht wird der Punktions-Kanal aufgedehnt. Anschließend wird ein Nephroskop in die Niere eingeführt. Der Nierenstein wird dann mittels eines Lasers der neuesten Generation (Dornier Medilas H Solvo) in feinsten Staub zerlegt und ausgespült.

mini-PNL

In der Urologie des Krankenhauses St.Josef wird seit 2013 eine neue Technik angeboten. Eine enorme technische Weiterentwicklung und Miniaturisierung der Nephroskope ermöglicht es nun, eine PNL über einen Hautschnitt von nur 5mm durchzuführen. Dieses Verfahren nennt man eine „mini-PNL“, die in nur wenigen Zentren deutschlandweit durchgeführt wird. Das Trauma für die Niere wird dadurch deutlich reduziert, der Patient erholt sich deutlich schneller und der stationäre Aufenthalt wird deutlich kürzer.                                                                                    

Veranschaulichung der geringen Instrumentengröße (sog. Schäfte) bei Mini- und Mikro-PNL-Eingriffen

 

 

 

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