Brustzentrum Regensburg

Wiederaufbau nach Brustentfernung

Abhängig von Vorerkrankungen, abgeschlossener Bestrahlung und Beschaffenheit der Weichteile führen wir alle modernen Verfahren der Brust-Rekonstruktion durch.

Im Wesentlichen wird zwischen der Verwendung von körpereigenem Gewebe und Kunststoff-Implantaten unterschieden.

Körpereigenes, überschüssiges Haut- und Fettgewebe kann in geeigneten Fällen vom Unterbauch – mit dem Operationsmikroskop an Gefäße des Brustkorbes angeschlossen - auf die Brust verlagert werden.

Bei erschlaffter Bauchdecke nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust ist hierdurch häufig auch eine Verbesserung an der Entnahmestelle erreichbar.

Durch die bei uns meist durchgeführte, hoch spezialisierte Technik der "Perforator-Lappenplastik" kann der Bauchmuskel vollständig geschont werden, so dass spätere Einschränkungen auf ein Minimum reduziert werden.

Durch moderne Operationsmethoden und hoch entwickelte, begleitende Therapiemaßnahmen ist Brustkrebs heute sehr gut behandelbar. Um für Sie die Therapie mit den besten Heilungsvoraussetzungen bei gleichzeitig möglichst optimaler Wiederherstellung der entfernten Brust zu erreichen, haben die Kliniken für Frauenheilkunde und Plastische Chirurgie am Caritas-Krankenhaus St. Josef in enger Kooperation ein Konzept zur optimalen Beratung, Operation und Nachsorge entwickelt, das für jede Frau mit dem Wunsch nach Wiederherstellung eine individuelle Versorgung sicherstellt.

Auch die Verlagerung eines Rückenmuskels (Latissimus-Lappenplastik) wird - manchmal in Kombination mit einem kleinen Silikon-Implantat - mit guten Erfolgen zur Brustrekonstruktion herangezogen.

Dabei wird Haut vom Rücken gemeinsam mit dem Muskel nach vorne an die Stelle verlagert, wo die Brust entfernt werden musste. Am Rücken entsteht eine quere Narbe, die vom BH-Bügel bedeckt wird; ein wesentlicher Kraftverlust durch die Verlagerung des Muskels ist bei normaler Tätigkeit kaum zu erwarten.

Körpereigenes Fettgewebe kann an Bauch und Hüften abgesaugt und in kleinen Portionen in der Unterhaut über der Brust eingebracht werden. Damit können Konturdefekte ausgeglichen und in ausgewählten Fällen auch mit mehreren Sitzungen ein Komplett-Aufbau durchgeführt werden.

Bei einem Aufbau mit Silikon-Implantaten wird zunächst ein Expander eingebracht, der über ein unter der Haut liegendes Ventil schrittweise aufgedehnt wird. Anschliessend wird dieser gegen ein endgültiges, tropfenförmiges Implantat ausgetauscht.

Aufwändige Expander-Prothesen mit neuestem, anatomisch geformten Zwei-Kammer-Aufbau können sofort bei der Brustentfernung oder später in einem zweiten Eingriff unter den Brustmuskel eingesetzt werden; durch ihre besondere Struktur und das entfernbare Ventil müssen diese Implantate nach Abschluss der Aufdehnung nicht mehr ausgetauscht werden. Dadurch können wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen einen weiteren Eingriff ersparen.

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