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Leben spenden macht Schule
„Leben spenden macht Schule“ lautete das Motto der Typisierungsaktion der DKMS (Deutsche Knochenmarkspende Datei), die am vergangenen Freitag an der Berufsfachschule für Krankenpflege des Caritas-Krankenhauses St. Josef stattfand. Im Rahmen des Onkologieunterrichts im dritten Ausbildungsjahr organisierten die Schüler des Kurses „MiaSanMia“ diesen Event. Angeregt hatte dies die frischgebackene Pflegepädagogin Barbara Oberhammer, die bis vor kurzem auf der Station für knochenmarktransplantierte Patienten als Krankenschwester am Universitätsklinikum Regensburg arbeitete. Bereits ein Fingerhut voll Blut reicht aus, um den über zwei Millionen Mitglieder zählenden Spenderkreis um einen stillen Helden zu erweitern. Den ganzen Vormittag über riss der Strom der Spendewilligen in den Klassenzimmern nicht ab. Während gestandene Krankenschwestern beim Anblick der blitzenden Nadel schon einmal etwas erblassten, gehörten die Nicht-Mediziner unter den Teilnehmern zu den Tapfersten. Gleich mehrere Krankenpflegeschüler legten bei den über 70 Blutentnahmen mit Hand an. Andere versüßten den potenziellen Stammzellspendern mit selbstgebackenem Karottenkuchen und Adventsgebäck die Aktion oder füllten die Spenderdatenbögen aus. Wer neben seiner Typisierung noch mehr für Leukämiekranke tun wollte, konnte mit einer Geldspende weitere entsprechende Aktionen der DKMS unterstützen. Was passiert, wenn ich der passende Spender bin? Wenn die eigenen Zellmerkmale mit denen eines Erkrankten weitgehend übereinstimmen, grenzt dies an ein kleines Wunder. Gerade aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass das Netzwerk der Spender immer größer wird. Die Befürchtung „Spende bedeutet immer eine Operation“ ist leider oft noch ein Grund für viele, sich gegen eine Typisierung zu entscheiden. Weit gefehlt: inzwischen filtert man häufiger die Stammzellen direkt aus dem Blut. Ähnlich einer Bluttransfusion kann der erkrankte Empfänger die lebensrettenden Zellen erhalten. Auf die Frage, wie sie diesen Tag erlebt hat, antwortete eine Schülerin: „Gerade in diesem Vorweihnachts-Stress, wo alle nur von Geschäft zu Geschäft hetzen, bedeutet es mir schon viel, jemandem jetzt vielleicht ein neues Leben schenken zu können.“ Linda Eckl, Friederike Schultz (Schülerinnen an der BFS) © 2002-2012 Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg - Impressum |
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