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EERPE

Nerve-sparing

Neben der Inkontinenz unterschiedlichen Grades bilden Potenzstörungen nach radikaler Prostatektomie die belastendste Hauptnebenwirkung. Der Grund hierfür ist die Entfernung der für die Erektion zuständigen Nerven (Gefäß-Nervenbündel), welche beidseits in enger Nachbarschaft zur Prostata verlaufen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Gefäß-Nervenbündel einseitig geschont werden. So werden die Chancen zur Wiedergewinnung der Erektionsfähigkeit deutlich verbessert. Voraussetzungen zum nerve-sparing:


  • kein tastbarer Tumor auf der zu schonenden Seite
  • Beschränkung des Tumors auf eine Seite der Prostata (stanzbioptisch)
  • PSA ≤ 10 ng/ml
  • Gleason-Score: ≤ 6
  • kein Befall der apikalen Stanzzylinder

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