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Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Lehrstuhl der Universität Regensburg |
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Brustzentrum
Das Brustzentrum Regensburg wurde von der Deutschen Gesellschaft für Senologie und der Deutschen Krebsgesellschaft erstmals 2005 zertifiziert. Die Rezertifizierung 2008 war erfolgreich, jährlich wird in Audits der hohe Standard überprüft.
Prof. Ortmann ist als Direktor der Universitäts-Frauenklinik am Caritas-Krankenhaus Vorsitzender des Brustzentrum Regensburg im Tumorzentrum Regensburg e. V.
Seit November 2006 gibt es für die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit alle 2 Jahre eine Mammographie im Screeningprogramm durchführen zu lassen. Sie erhalten hierzu eine schriftliche Einladung und sollten das Angebot der Früherkennung nutzen.
Wenn Ihr Frauenarzt oder Sie selbst durch Abtasten der Brust einen Knoten entdeckt haben, wird dieser durch modernste Verfahren wie digitale Mammographie, hochauflösenden Ultraschall oder Kernspintomographie weiter abgeklärt. Danach wird eine Gewebeprobe durch ultraschallgesteuerte Stanzbiopsien oder durch Vakuumsaugbiopsie zur Unterscheidung, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist durchgeführt.
Erfreulicherweise können heutzutage 70-80% der bösartigen Tumore brusterhaltend operiert werden. Die exzellente Kooperation mit der Abteilung für Plastische Chirurgie am Caritaskrankenhaus St. Josef bietet Patientinnen, bei denen eine Entfernung der Brust durchgeführt werden muss, alle verfügbaren Möglichkeiten des Brustaufbaus. Dies ist ein in Deutschland einzigartiges Modell der Kooperation.
Zur Beurteilung der Ausbreitung der Brusterkrankung wenden wir als schonendes Standardverfahren die sog. Sentinellymphknotenentfernung an. Nur wenn dieser Wächterlymphknoten Tumorzellen aufweist, müssen weitere Lymphknoten der Achselhöhle entfernt werden. So können postoperative Einschränkungen des Arms wesentlich reduziert werden.
Der medizinische Schwerpunkt der Universitätsfrauenklinik am Caritaskrankenhaus St. Josef liegt in der operativen und medikamentösen Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust. Die Behandlung mit Chemotherapie, Immuntherapie oder hormoneller Therapie erfolgt in der Tagesklink und stets entsprechend dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand. Die Behandlung von Brusterkrankungen jeder Art wird interdisziplinär von spezialisierten Ärzten der Frauenheilkunde, der Radiologie, der Pathologie, der Strahlentherapie und der plastischen Chirurgie durchgeführt. Diese setzen Ihre Fachkenntnisse in wöchentlichen Tumorkonferenzen gemeinsam ein, um für jede Patientin die optimale und individuelle Therapie festzulegen. Dies erhöht zusätzlich die sehr guten Heilungschancen und die Sicherheit im Umgang mit dieser Erkrankung.
Die Terminvergabe für die Sprechstunde findet über die Hochschulambulanz statt. |
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